Hitzealarm: Wie du dein Baby an heißen Tagen richtig kleidest und kühl hältst
Temperaturen über 30 Grad? So schützt du dein Baby vor Überhitzung und Sonnenbrand, mit der richtigen Kleidung, Schattenplätzen und Tipps für heiße Tage.
Geschrieben von Wetterbaby Redaktion am 14. Juli 2025
Hohe Temperaturen sind für Babys ein echtes Risiko. Sie regulieren ihre Körpertemperatur noch nicht selbst und überhitzen schneller als Erwachsene. An heißen Tagen kommt es deshalb auf zwei Dinge an: wenig, leichte Kleidung und konsequenter Schutz vor der Sonne.
Richtig kleiden bei Hitze
Je leichter und luftiger der Stoff, desto besser. Natürliche Materialien wie Baumwolle, Leinen oder Musselin lassen die Haut atmen und nehmen Schweiß auf. Ein Kurzarmbody aus Baumwolle reicht an den meisten heißen Tagen aus. Draußen kommt ein leichter Sonnenhut mit breiter Krempe und Nackenschutz dazu, weil sonst der Nacken verbrennt. Dicke Socken oder eine Mütze sind bei Hitze fehl am Platz: Babys geben überschüssige Wärme vor allem über den Kopf ab.
Schutz vor Sonne und UV-Strahlung
Im ersten Lebensjahr gehört dein Baby grundsätzlich nicht in die direkte Sonne. Sinnvoll sind Schattenplätze, ein Sonnensegel am Kinderwagen und Spaziergänge am frühen Morgen oder am Abend statt in der Mittagshitze. Ab einem UV-Index von 3 ist Schutz nötig. An heißen Sommertagen liegt er fast immer darüber. Sonnencreme kommt erst ab 6 Monaten ins Spiel, und auch dann nur ergänzend zu Schatten und Kleidung: LSF 50+, mineralisch und unparfümiert. UV-Schutzkleidung mit UPF 50+ ist überall dort sinnvoll, wo die Haut ohnehin bedeckt sein sollte, etwa am Strand oder beim Spielen im Park.
Überhitzung erkennen
Warnzeichen sind gerötete Haut, Unruhe, glasige Augen oder umgekehrt ein auffällig schlaffes Verhalten. Lüfte den Kinderwagen regelmäßig durch und verzichte im Sommer auf dicke Matratzen und Kuscheldecken. Auch der Untergrund spielt eine Rolle: Dunkle Decken auf besonntem Rasen oder Asphalt heizen sich stark auf.
Zum Abkühlen genügt Einfaches. Ein lauwarmer Waschlappen auf Stirn und Nacken oder ein Bad in lauwarmem Wasser wirkt angenehm, bewusst nicht kalt, denn der Kreislauf eines Babys verträgt keine Schocks.
Flüssigkeit
Stillkinder brauchen bei Hitze meist keine zusätzliche Flüssigkeit. Leg dein Baby einfach häufiger an. Flaschenkindern kannst du nach Absprache mit Hebamme oder Kinderarzt eine kleine Menge Wasser anbieten.
An heißen Tagen liefert dir die Wetterbaby App passende Empfehlungen, mit Kleidungstipp, Sonnenschutz-Hinweisen und einer Warnung bei kritischer Hitzebelastung.



